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Contributions to current debates on digital media use

Smartphones, Sex, and Social Media: Growing up in the Digital Era

Doering (2015) - Smartphones, Sex und Social Media: Erwachsenwerden im Digitalzeitalter
Der Artikel beschreibt, wie Jugendliche in Deutschland mit Smartphone, Apps und Social-Media-Plattformen umgehen und inwiefern dies Chancen und Risiken bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben mit sich bringt.

Döring, N. (2015). Smartphones, Sex und Social Media: Erwachsenwerden im Digitalzeitalter. TelevIZIon 28/2015/1, 12-19. Fulltext PDF.

Live-Video-Streaming among Youth: Facts over Fiction

Live-Video-Streaming among Youth: Facts over Fiction
Die Live-Streaming-Plattform YouNow sorgte Anfang 2015 in Deutschland für Aufregung: Minderjähre ließen sich hier völlig unbedarft in ihren Kinderzimmern von Fremden beobachten und setzten sich dadurch großen Gefahren aus. So der Tenor der Medienberichterstattung. Grund genug, die YouNow-Nutzung einmal genauer zu untersuchen und Schlussfolgerungen für die medienpädagogische Praxis abzuleiten.

Döring, N. (2015). Gefährliche Videoübertragung aus dem Kinderzimmer? YouNow im Faktencheck. merz – medien + erziehung, zeitschrift für medienpädagogik, 59 (3), 51-58. Fulltext PDF.

Gender in YouTube culture

Gender in YouTube culture
Die klassischen Massenmedien sind nach wie vor männlich dominiert und verbreiten oft Geschlechterstereotype. Wie schneidet die junge, partizipative Video-Plattform YouTube im Vergleich ab? Wie kann sie genutzt werden, um Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Geschlechtsidentitäten besser zu unterstützen?

Döring, N. (2015). Die YouTube-Kultur im Gender-Check. merz – medien + erziehung, zeitschrift für medienpädagogik, 59 (1), 17-24. Fulltext PDF.

Are selfies an expression of narcissm?

Are selfies an expression of narcissm?
Die große Mehrzahl der Jugendlichen besitzt heute ein eigenes Smartphone und nutzt das Gerät vom Aufstehen bis zum Schlafengehen dutzende Male im Tagesverlauf. Auf kein anderes Kommunikations- und Informationsmedium wird so häufig und in so vielen verschiedenen Situationen zurückgegriffen. Der Beitrag kennzeichnet zunächst das Smartphone als einen multifunktionalen Alltagsbegleiter von Jugendlichen. Er konzentriert sich dann auf einen bestimmten Aspekt der Handy- und Smartphonenutzung, nämlich die Contentproduktion, v.a. das ständige Produzieren und Verbreiten digitaler Fotos, bei denen es sich oft um Selbstporträts (sogenannte Selfies) handelt. Ist der Selfie-Boom Ausdruck einer “Narzissmusepidemie” in der jungen Generation?

Döring, N. (2014). Smartphones und jugendliche Kommunikationskultur. Von Selfies, Sexting, Sport-Apps & Co. In Aktion Jugendschutz (ajs) Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg (Hrsg.). Schriftenreihe Medienkompetenz: Zehn Jahre Web 2.0, (S. 20-31). Stuttgart: ajs. Fulltext PDF.


Adolescent sexting: Why it is (not) a problem

Warum Sexting unter Jugendlichen (k)ein Problem ist
Jugendliche schicken sich freizügige Handy-Schnappschüsse (sog. Sexting). Eltern und Pädagogen sind alarmiert. Man müsse die leichtfertigen Jugendlichen – vor allem die Mädchen – auf die Gefahren ihres „sexualisierten Fehlverhaltens“ hinweisen, wird vielerorts propagiert. Dabei machen verliebte Teenager, die sich heiße Fotos senden, meist überhaupt nichts falsch.

Döring, N. (2014, 29. Juli). Warum Sexting unter Jugendlichen (k)ein Problem ist. Gastbeitrag auf medienbewusst.de. Link.

Socialization of girls and beauty videos on YouTube

Socialization of girls and beauty videos on YouTube
Mädchen geben auf YouTube Schmiktipps. Ihre Clips haben höhere Zuschauerzahlen als viele Kinofilme. Was ist von diesem Trend zu halten?

Döring, N. (2014). Schöne neue Mädchenwelt. Psychologie heute, 05-2014, 8-9. Weinheim: Beltz. Fulltext PDF.


Commercialization of YouTube

Commercialization of YouTube
Als Social-Media-Plattform erlaubt YouTube das Publizieren und Kommentieren selbstproduzierter Videos. Doch einfache Amateur-Clips haben es inzwischen schwer. Zunehmend mehr YouTuberinnen und YouTuber nutzen Webvideos gezielt zum Geldverdienen.

Döring, N. (2014). Professionalisierung und Kommerzialisierung auf YouTube. merz – medien + erziehung, zeitschrift für medienpädagogik, 4 (1), 24-31. Fulltext PDF.


Psychological implications of internet use

Psychological implications of internet use
Während die Apologeten digitaler Medien hoffnungsfrohe Szenarien entwerfen, prognostizieren Skeptiker kulturpessimistische Schreckensbilder. „Meiden Sie die digitalen Medien. Sie machen tatsächlich dick, dumm, aggressiv, einsam, krank und unglücklich“, warnt uns beispielsweise der Psychiater und Gehirnforscher Manfred Spitzer in seinem viel diskutierten Buch „Digitale Demenz“. Hat er Recht? Nicola Döring fasst den aktuellen Forschungsstand zu psychologischen Risiken und Chancen der Internetnutzung zusammen. Es zeigt sich, dass Personen-, Situations- und Umweltfaktoren maßgeblich darüber entscheiden, wie das Internet genutzt wird und ob daraus eher positive oder negative Effekte resultieren. Oft zeigt sich der sogenannte Matthäus-Effekt („Wer hat, dem wird gegeben“), demgemäß sich soziale Ungleichheiten durch Internetnutzung vergrößern. Das Internet kann aber auch kompensatorisch wirken und Benachteiligungen ausgleichen. Maßnahmen der Medienregulierung und Medienkompetenzbildung zielen darauf ab, Risiken zu reduzieren und konstruktive Nutzungsweisen digitaler Medien zu fördern.

Döring, N. (2014). Psychische Folgen der Internetnutzung. Psychologische Risiken und Chancen der Internetnutzung. Der Bürger im Staat, 4-2014, 261-267. Stuttgart: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Fulltext PDF.


Adolescent love in the age of the internet

Adolescent love in the age of the internet
Eine der wichtigsten Entwicklungsaufgaben im Jugendalter ist die Gestaltung der ersten Liebesbeziehungen inklusive erster sexueller Erfahrungen (Havighurst 1948; Hurrelmann 2007). Dabei spielen Internet und Handy heute eine bedeutsame Rolle. Reine “Offline-Beziehungen”, in denen ausschließlich oder überwiegend face to face kommuniziert wird, existieren praktisch nicht mehr. Doch auch pure “Online-Beziehungen”, bei denen sich die Beteiligten in einem Chat-Room oder Mehrpersonen-Online-Spiel verlieben und virtuell ein Paar werden, ohne sich jemals “live” gesehen zu haben, sind untypische Sonderfälle.

Döring, N. (2013). Flirt 2.0. Liebesbeziehungen von Jugendlichen im Internet- und Handy-Zeitalter. deutsche Jugend – Zeitschrift für die Jugendarbeit, 11-2013, 463-472. Weinheim: Beltz. Fulltext PDF.


Constantly connected: Youth and their Smartphones

Constantly connected: Youth and their Smartphones
Die heute 12- bis 19-Jährigen stehen mit ihren Freunden und Bekannten fortlaufend per Facebook, Skype, SMS oder WhatsApp in Verbindung. Sie suchen im Netz nach Informationen, schauen sich lustige Videos an, veröffentlichen eigene Fotos und Musikstücke und erkunden Online-Spiele. Das alles ist mit einer Reihe von Chancen, aber auch mit Risiken verbunden. Soziale Probleme können sich durch ungünstige Mediennutzung verstärken.

Döring, N. (2013). Ständig in Verbindung. Aufwachsen im Internet- und Handy-Zeitalter. Schüler. Wissen für Lehrer, 2013, 74-75. Seelze: Friedrich. Fulltext PDF.